Tattoo Preise | Schweiz

Tattoo Preise | Schweiz

Wie viel kostet ein Tattoo?

Qualität ist eines der höchsten Gebote für Lebende Legend Tattoo und alle in unseren Räumen tätigen Tätowierer. Wir achten darauf, dass ausschliesslich die besten Materialien verwendet werden.
Der Preis eines Tattoos richtet sich nach der Grösse uns Stil des jeweiligen Motivs und dem damit verbundenen Aufwand. Da dieser Preis manchmal im Voraus nicht definiert werden kann, wird in einem individuellen und unverbindlichen Beratungsgespräch eine Preisspanne festgelegt.

Um höchstmögliche Qualität der verwendeten Materialien zu gewährleisten beträgt der Mindestpreis für ein Tattoo CHF 150. Bitte beachte, dass bei Lebende Legend Tattoo Studio Bern nur Bargeld akzeptiert wird.

Für die Vereinbarung des Termins zum Tätowieren ist eine Anzahlung ab CHF 100 nötig.

Ich möchte ein Rosen-Tattoo! Wie teuer ist das denn? – Eigentlich eine einfache Frage, auf die es aber leider keine ganz so simple Antwort gibt. Denn wie teuer ein Tattoo ist, lässt sich im Vorfeld oft nur grob abschätzen. Warum das so ist und wie sich ein Tattoo-Preis zusammensetzt erfahrt ihr im folgenden Text.

Verluste kalkulieren: Absagen und Anzahlungen

Leider gibt es immer wieder Kund*innen, die ihren Termin ohne Ankündigung nicht wahrnehmen. Dadurch entstehen dem Tattoo Artist Verluste, da sich nur selten spontan ein Ersatz für den nun freien Termin finden lässt.

Um Termine verbindlich zu machen und No-Shows zu vermeiden, nehmen Artists daher üblicherweise eine Anzahlung für Tattootermine. Der angezahlte Betrag hilft da aber kaum weiter, wenn jemand einfach nicht zum Termin erscheint. Bei langen Sitzungen ist selbst eine hohe Anzahlung nicht mal ansatzweise ein Ersatz für den Verdienstausfall. Um mit solchen Verlusten umgehen zu können, muss man dieses Risiko auch bei seiner Preiskalkulation bedenken. Besonders in den Wintermonaten, wo kostspielige Feiertage und Grippe ihr Jahreshoch feiern, erhalten Tattoo Artists überdurchschnittlich viele spontane Absagen, die sie irgendwie kompensieren müssen.

Doch auch andere ganz alltägliche Dinge können Tätowierer*innen Schwierigkeiten bereiten. Sich im Krankheitsfall eine angemessene Auszeit zu gönnen, gelingt nur mit viel Widerwillen. Denn eine Woche ohne Termine bedeutet eine Woche ohne Einkommen. Auch das Tätowieren selbst bringt Probleme mit sich: Generell ist der Beruf durch die oft gebückte Haltung nicht besonders gut für den Rücken. Da kann man auch schon mal Probleme, Kosten und Ausfälle wegen haben. Man muss also wirklich konsequent Rücklagen bilden, um Ausfälle durch eigene Krankheit verschmerzen zu können.

Shopmiete und Fixkosten

Generell ist alles, was mit Gewerbe zu tun hat, teurer als privat: Der Quadratmeterpreis ist bei Gewerbeflächen oft höher als bei Wohnimmobilien am selben Standort. Bei Geschäftskonten sind die Gebühren höher als bei Privatkonten und wirklich jede Kontobewegung kostet etwas. Auch Strom, Müll, Internet etc. können im gewerblichen Bereich teurer sein als privat. Eine Zwangsmitgliedschaft in der IHK sowie ein jährlicher Beitrag abhängig vom Gewinn kommen auch noch hinzu.

Wenn man sich etwas Stress ersparen möchte und Aufgaben abgibt, kommen natürlich noch weitere Kosten hinzu. Ob Aushilfe im Shop, Reinigungskraft oder gelegentliche Schaufensterreinigung – was man dort investiert, muss man am anderen Ende beim Tätowieren eben wieder reinholen. Wer ein Gewerbe hat, zahlt außerdem natürlich noch Steuern: Man zahlt Einkommensteuer und Gewerbesteuer. Außerdem sind in jedem Tattoopreis auch die übliche Mehrwertsteuer enthalten, die direkt ans Finanzamt gehen.

Materialkosten: Einweg, Mehrweg und Verfallsdaten

Das meiste Material beim Tätowieren landet nach einmaligem Gebrauch im Müll. Allerdings gibt es einige wenige Teile, die mehrfach verwendet werden können – zum Beispiel Metallgriffstücke für die Maschine, die stets sterilisiert werden müssen.

Auch die Maschine kostet viel und muss ab und zu gewartet werden. Somit ist selbst Material, das mehrfach genutzt wird, mit gewissen Kosten verbunden.
Alles, was bei einer Tattoo-Sitzung verbraucht wird, fließt direkt in den Preis mit ein: Generell muss man nach jeder Sitzung alles putzen und desinfizieren oder wegwerfen. Der Arbeitsplatz wird dann für den Folgetermin natürlich komplett neu aufgebaut. Bei einem Tattoo fließt all das in den Preis mit ein. Selbst die Frischhaltefolie, Süßigkeiten, die Liegenabdeckung oder der Kaffee werden da bedacht. Also viel mehr als nur das Offensichtliche wie Nadeln und Farben.

Aber Tattoo-Farben, die nur selten genutzt werden, sollten doch ewig halten, oder? Leider nein, denn diese haben ein Verfallsdatum: Farben sind teilweise nach Anbruch nur sechs oder zwölf Monate haltbar. Nadeln hingegen halten verpackt ein bisschen länger.

Warum ist der Tattoo-Preis so ein Tabuthema?

Tattoo-Preise sind kein Tabu sondern einfach schwierig zu kalkulieren. Wenn möglich wird immer versucht direkt, offen und ehrlich einen groben Preis einzuschätzen. Da ist man gerne transparent, denn man hat keine Lust auf späteres Verhandeln. Viele Kund*innen können sich die “hohen” Preise oft nicht erklären und empfinden Kosten als unfair: Es ist nun mal ein sensibles Thema, bei dem die Meinungen extrem auseinander gehen. Der Preis eines Tattoos ist fast immer individuell und von zahlreichen Faktoren abhängig. Größe, Stil, Aufwand oder Körperteil sind nur ein paar davon. Jeder Mensch ist anders, da gibt es manchmal auch Faktoren, (zum Beispiel bei Coverups wo auch die bestehende, unbekannte Tinte eine Rolle spielt) die nicht vorhergesehen werden können. Viele verstehen ja die Preiskalkulation schon bei „normalen“ Handwerkern nicht oder fühlen sich über den Tisch gezogen. Bei einem Tattoo bezahlt man in der Regel aber nicht nur die handwerkliche Leistung und Dienstleistung, sondern auch das künstlerische Schaffen.

Beratung, Recherche und Zeichnen sind oft zeitaufwendig, vor allem bei komplexen Projekten wie Sleeves. Diese Zeit fließt natürlich auch in den Preis mit ein, denn ohne diesen Arbeitsaufwand könnte das Motiv nicht entstehen. Leider sehen das viele jedoch leider nicht ein, da es für sie nur „hinter den Kulissen“ passiert.

Was kostet ein Tattoo nun?

Am Ende lässt sich nur sagen, dass ein Tattoo das kostet, was der Tattoo Artist dafür verlangt. Ja, das ist zwar nicht die Antwort, die man hören möchte, doch es gibt einfach keine feste Regeln oder gängige Stundensätze, an denen sich alle orientieren. Daher schwanken die Tattoo-Preise je nach Tätowiererin, Stadt, Land oder Stil auch sehr stark. Dennoch ist generell davon abzuraten, sich Preisvorschläge bei mehreren Tätowiererinnen einzuholen und sich für das billigste Angebot zu entscheiden. Denn auch wenn ein hoher Preis nicht immer Qualität bedeutet, ist ein besonders günstiger Preis häufig ein Warnzeichen.

Da ihr jetzt wisst, welche “versteckten” Kosten in ein Tattoo miteinfließen, könnt ihr Tattoo-Preise von nun an vielleicht besser nachvollziehen und einschätzen. Bedenkt jedoch stets, dass Tattoos kein Muss, sondern ein absoluter Luxus sind. Daher ist beispielsweise ein finanzieller Engpass eurerseits kein Grund für eine Preisverhandlung, sondern maximal für eine Terminverschiebung.

Erfahrung und Ehrlichkeit

Wer mehrere Tätowierungen und Erfahrung gesammelt hat, entwickelt mit der Zeit ein Gefühl für Tattoo-Preise. Auch wenn diese je nach dem stark variieren, lernt man den Aufwand hinter einem Tattoo besser einzuschätzen. Je nach Artist kann man mit seiner Schätzung aber natürlich auch mal komplett falsch liegen – das ist nicht zu vermeiden.

Solltet ihr nur ein bestimmtes Budget für euer Tattoo zur Verfügung haben, teilt es direkt mit. So man das Motiv im wenn möglich auf euch und euer Budget zuschneiden, sodass alle zufrieden sind!

Quelle: feelfarbig

🔥Ihre COUPON WURDE AKTIVIERT! 🔥

99.- Tattoos in 5-Liber Grösse
10% Rabatt für Studenten und IV-Rentner

⚡SCHNELL, DAS ANGEBOT LÄUFT IN:

Hours
Minutes
Seconds